„Herzlichen Glückwunsch, Sie haben einen gesunden Duden zur Welt gebracht!“

umlaufbahn

Meine ersten Schritte als Texter machte ich schon direkt nach meiner Geburt, als ich den behandelden Oberarzt in perfektem „Neugeborenengeschrei“ die Worte „Brust“ und „Milch“ nur so um die Ohren gehauen habe.
Danach ging es im Kindergarten mit etlichen Headlines zum Thema „Mein Spielzeug“ weiter. In der Schule füllte sich mein Wortschatz (den Comics und Zetteln meiner Mitschülerinnen sei Dank) und aus der kleinen Buchstabensuppe wurde ein riesiges Alphabet-Meer.
Nebenbei wuchs die Leidenschaft Film von Kinokarte zu Videothekenkarte und versüßte mir die Zeit zwischen den Frei- oder während den Physikstunden.
Mit dem Abi in der Hand und dem Drang Großes zu vollbringen, zog es mich in die weite Medienwelt. Ich heuerte erst bei einigen Filmproduktionen an, schrieb und drehte ein paar Kurzfilme bevor ich dann über den roten „Ich-kann-schreiben-also-muss-ich-wohl-Texter-werden-Teppich“ stolzierte und provokant Cola auf ihm verschüttete.
Es folgten Stationen bei Publicis, Leo Burnett und Schitto Schmodde Werbung in Frankfurt, wo ich Marken wie ARD, Brita, Commerzbank, Fiat, harman/kardon oder Sparkasse zu noch mehr Weltruhm verhalf.
Nach getaner Arbeit trieb es mich vom Main an die Spree direkt nach Kreuzberg zu Mackat Werbung, um Köstritzer Schwarzbier, Emmi CAFFÈ LATTE und Onken glücklich zu machen.
Jetzt arbeite ich als freier Texter und Autor für Film, Musik und Werbung mit dem täglichen Ziel, den nächsten gottverdammten Schalter am „Rampenlicht-Himmel“ zu drücken.

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